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Heilfasten

Heilfasten ist eine Form des Fastens, die nicht aus religiösen Gründen erfolgt, sondern der Gesundheit dienen soll (Entgiftung, Entschlackung, Regeneration). Es dient zusätzlich auch zur seelischen Reinigung.

Es gibt verschiedene Arten des Heilfastens, bei denen nicht unbedingt komplett auf Kalorien verzichtet wird:

Buchinger-Heilfasten (nach Otto Buchinger): Um die Belastung des Stoffwechsels zu verringern, sind Gemüsebrühe und Säfte erlaubt.

Fasten nach Mayr (nach Franz Xaver Mayr): Hier gibt es zusätzlich zweimal täglich altbackene Brötchen mit Milch.

Saftfasten: Es werden nur Obstsäfte und Gemüsesäfte getrunken.

Molke-Fasten: Man nimmt täglich einen Liter Molke zu sich (um den Eiweißverlust des Körpers zu reduzieren). Außerdem einen halber Liter Obstsaft (wegen der Vitamine und Mineralien).

Teefasten: Es wird ausschließlich Tee und Wasser getrunken. Diese strenge Form sollten sich aber nur gesunde Menschen zumuten.

Schrothkur: Trinktage und sogenannte Trockentage wechseln sich ab.


Was passiert beim Heilfasten im Körper?
Ohne Nahrungszufuhr schaltet der Körper nach etwa 1 bis 2 Tagen auf den Hungerstoffwechsel um. Beim Fasten sinkt der Blutdruck, Kreislauf und Herz werden entlastet. Außerdem wird der Körper entwässert. Nach mehreren Tagen werden die Eiweiß- und Fettreserven des Körpers allmählich aufgelöst. Dabei bilden sich sogenannte Ketonkörper wie Azeton, die über die Nieren ausgeschieden werden. Der Harnsäurewert dadurch steigt an.

Beim Heilfasten verliert man pro Tag etwa 400 Gramm Gewicht. Leider verliert man gerade am Anfang hauptsächlich Eiweiß (Muskelsubstanz). Fastet man nur kurz, wird der Verlust schnell wieder ausgeglichen werden. Ein Fasten über mehrere Wochen kann jedoch den Herzmuskel angreifen.

Wie einige Studien belegen, regt Fasten das Immunsystem an. Heilfasten kann die Beschwerden bei entzündlichem Rheuma bessern.

Wichtig beim Heilfasten ein bis zwei Vorbereitungstage, an denen bereits weniger gegessen wird (fettarm und ballaststoffreich). Am Ende der Fastenkur steht das Fastenbrechen mit einem vorsichtigen Aufbau der Kost, bis wieder die Normalkost erreicht wird.

Vor dem Heilfasten immer den Arzt befragen, vor allem längere Fastenkuren sollten niemals ohne ärztliche Überwachung durchgeführt werden.

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